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Spielidee mit Pipette und Lebensmittelfarben für Kleinkinder

Spielidee mit Pipette und Lebensmittelfarben: Kunterbuntes Spiel mit Farben und Wasser

Mischen, verdünnen, dosieren, einfüllen – Pipetten sind vielfältig einsetzbar. Ich zeige euch die sehr schnell gemachte und faszinierende Spielidee mit Pipette und Lebensmittelfarben. 

“Ich will auch Pipette!” meine Tochter (3) drückt auf der kleinen Pipette herum, mit der ich soeben der Jüngsten (1) ihre Vitamin-D-Tropfen verabreichte. “Interessiert Dich die Pipette? Schau, ich drück hier zusammen, damit sich die Pipette füllt.” Grosse Augen. “Soll ich Dir mal ein Spiel organisieren, bei dem Du Wasser mit Pipette umfüllen kannst?” Noch grössere Augen.

Lebensmittelfarben sind ja ein äusserst vielseitiges und wunderbares Bastelmaterial: Daraus lassen sich essbare Fingerfarben (Yoghurt + Lebensmittelfarbe), Knete (Shampoo, Wasser, Speisestärke + Lebensmittelfarbe), kinetischer Sand (Spielsand, Maisstärke, Wasser, Spülmittel, Speisestärke + Lebensmittelfarbe”, Modelliermasse a.k.a. Salzteig (Mehl, Speisesalz, Wasser + Lebensmittelfarbe) oder Kreide (Wasser, Gips + Lebensmittelfarbe) herstellen.

Unter anderem auch für erstes Farben mischen oder anrühren im Wasserglas. Das Spiel macht nicht nur Spass, sondern ist auch recht sinnvoll: Es fördert die Koordination von Augen und Händen sowie die Feinmotorik, bereitet die Hände auf erste Schreibübungen vor und lässt das Kind Konzentration erfahren.

Das braucht’s

Spielidee Farben mischen mit Pipette im Wasserglas. Das brauchts: Kunststoff-Pipetten, Lebensmittelfarben, kleine Gläser // www.chezmamapoule.com Bildrechte Ellen Girod

  • Pipetten aus Kunstsoff (z.B. bei Gerstäcker), aus Glas oder kleine Spritzen (natürlich ohne Nadel)
  • Lebensmittelfarben
  • Kleine Gläser (wir haben diese kleinen Brei-Gläschen verwendet)

Und so geht die Spielidee mit Pipette und Lebensmittelfarben

Generell: Ich versuche meine Kinder so frei wie möglich spielen zu lassen. Dh. ohne Vorgaben, Bewertungen oder Lob meinerseits. Das Spiel mit der Pipette hat bei meiner Tochter doch nicht ganz intuitiv geklappt und sie bat mich, ihr zu helfen. So habe ich ihr am Anfang recht langsam und ohne dabei viele Worte zu verlieren, vorgezeigt wie ich das mache. Und überliess sie dann dem freien Spiel.

Option 1: Mit einer Farbe beginnen

Wir haben ganz simpel begonnen: Wasser mit einer Farbe mit einer Pipette vom einen Glas ins andere transferieren.

Option 2: Erste Mischübungen

Dann hab ich ihr die drei Grundfarben (rot, blau und gelb) angeboten und ihr vorgezeigt, wie gelb und blau zu grün wird. Ich selber hab das aber definitiv spannender als sie gefunden und so liess sie es sein. Was sie aber nach wie vor sehr begeistert, ist wie die Farbtropfen ins Wasser fallen und es verfärben.

Option 3: Kunterbuntes Freispiel

Irgendwann entdeckte meine Tochter all die bunten Döschen mit Lebensmittelfarben und bat mich doch bitte ALLE Farben angeboten zu bekommen. Ich stellte ihr fünf leere Gläschen und einen kleinen Krug mit Wasser zur Verfügung und überliess sie dem freien Spiel:

Spielidee Farben mischen mit Pipette im Wasserglas: Farben selbst anrühren // www.chezmamapoule.com Bildrechte Ellen Girod-5

Option 4: Wasser auf Watte transferieren

Irgendwann fing sie an, Wasser aus dem Glas auf das Tablett zu füllen. Ich habe ihr hierfür ein paar Watten angeboten. Das fand sie super und hat das Wasser mit der Pipette auf Watte transferiert.

Option 5: Farbabstufungen und erstes Zählen

Farbabstufungen haben wir erzielt, in dem wir in das erste Glas einen Tropfen der Farbe, ins Zweite zwei Tropfen, ins Dritte drei Tropfen etc. reingeträufelt haben.

Bilder © Ellen Girod

Für das nächste Regenwetter: Merke Dir diese Spielidee auf Pinterest <3

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Ellen Girod
Ellen Girod ist eine freie Journalistin und Mutter. Sie fühlt sich geschmeichelt, wenn man sie als "Gluggere" bezeichnet.

4 Kommentare

    1. Ich habe meine Lebensmittelfarben im Bastelladen Leibundgut an der Kuttelgasse gekauft. Falls du nicht aus Zürich bist, würd ich drauf achten, dass es ein Fläschchen mit einer kleinen Öffnung zum Tropfen ist und kein Döschen, da letzteres für das Kind schwierig zum Dosieren wird.

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