Herbstzeit ist Gärtnernzeit! Und warum Sprossen ziehen auch im Herbst eine gute Idee sein kann

Auch im Herbst lässt sich Gärtnern. Wir stellen ein paar herbstliche Ideen und ein Evergreen vor: Sprossenziehen. Letzteres ist zu jeder Jahreszeit umsetzbar und braucht nicht mal einen Balkon.

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Eins der tollsten Dinge am Elternsein ist es, die Welt mit meinen Kindern neu entdecken zu dürfen. Voll kitschig, ich weiss. Aber ist so. Es ist so schön, wie vertieft meine Kinder Pflanzen und Gräser betrachten können. Und mir unbewusst zeigen, wie wahnsinnig schön unsere Natur ist. Ein Thema das mich als Kinderlose nur am Rande begeistert hat.

Ideen fürs Gärtnern mit Kindern überfluten typischerweise im Frühling meinen Pinterest-Feed. Dabei lässt sich im Herbst genauso gut gärtnern und Natur entdecken:

  • Kartoffeln, Kürbisse und die letzten Salate ernten
  • Äpfel und Pflaumen pflücken (Ein passendes Buch gibt es hier)
  • Herbstlaub pressen
  • Hortensien-Setzlinge anpflanzen (Wie man Setzlinge pflanzt, lest ihr hier)
  • Tulpen-Zwiebeln anpflanzen

Für die Allerkleinsten beginnt ihr am besten mit einem unkomplizierten Projekt. Etwas das schnell wächst und den Kindern frühe Erfolgserlebnisse beschert. Ein Klassiker ist: Sprossen ziehen. Sprossen lassen sich zu jeder Jahreszeit ziehen und das sogar in einer Wohnung ohne Balkon. Eine Fensterbank, etwas feuchte Watte und schon kann man den Samen beim Wachsen zuschauen.

Wie entstehen Pflanzen? Was passiert, wenn sie zu wenig Wasser bekommen? Beim Gärtnern lernen Kinder den Umgang mit Pflanzen spielerisch kennen. Und ich bin überzeugt: Wer die Natur kennt, wird sie aus eigenem Antrieb schützen wollen.

Sprossen ziehen: Das braucht’s

  • Verbandwatte (oder Haushaltspapier)
  • Kartonschale (oder ein Blumentopfuntersetzer)
  • Sprossensamen (z.B. Kresse)

Sprossen ziehen: So einfach geht’s

Lasst euer Kind Watte zuschneiden und in die Schale legen. Wichtig ist, dass eine dicke saugfähige Schicht entsteht. Die Samen auf der Watte aussäen und mit den Fingern etwas gleichmässig verteilen. So viel Wasser giessen, bis sich die Watte vollgesogen hat. An einen hellen Ort stellen:

Nun täglich giessen und beobachten, wie die Samen keimen:

Nach ein paar Tagen sind die Keimlinge zu einer kleinen «Wiese» angewachsen:

Und nach einer Woche haben wir schon ein kleinen «Kresse-Wald» gezüchtet:

Falls ihr die Sprossen ernten wollt und z.B. auf ein Buttertoast streuen wollt, ist die Hygiene das A und O. Sonst besteht die Gefahr, dass sich Schimmel und Krankheitserreger bilden. Gerade für Risikogruppen wie Schwangere oder Kinder, empfehle ich hierfür das Sprossenziehen in einem Sprossenglas.

Und nun seid ihr dran, welche Garten-Tipps kennt ihr für die Kleinsten? Wir sehen uns in den Kommentaren!

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Bildrechte: ©Ellen Girod

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Sprossen ziehen

Ellen Girod
Ellen Girod ist eine freie Journalistin und Mutter. Sie fühlt sich geschmeichelt, wenn man sie als "Gluggere" bezeichnet. Daher auch der Name dieses Blogs.

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